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Der Gott des Gemetzels
ein Theaterstück von Yasmina Reza in der deutschen Übersetzung von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel
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Ein bürgerliches Wohnviertel in Paris: In einem kleinen Park streiten sich zwei elfjährige Jungen. Am Ende schlägt der eine mit dem Stock zu und der andere verliert zwei Schneidezähne. 

Die beiden Elternpaare treffen sich, um die Angelegenheit in einer gepflegten Wohnzimmeratmosphäre zu besprechen. Doch die in sachlicher und toleranter Atmosphäre geplante Aufarbeitung des Vorfalls entgleist mehr und mehr und lässt die Elternpaare bald ihre Erziehung und die Regeln des zivilisierten Umgangs vergessen. Denn das Ganze ist nicht so einfach: War der Junge, der handgreiflich wurde, wirklich der Schuldige? Oder hat nicht vielmehr das Opfer den Täter provoziert? Und was hat das rüde Verhalten der beiden Jungs am Ende mit der Ehe ihrer Eltern zu tun, mit ihrem eigenen Verhalten? Aus Sticheleien werden Wortgefechte, aus Streitereien Handgreiflichkeiten, und der Abend endet in einer Wohnzimmerschlacht.

Mit messerscharfem Witz und bissigen Dialogen gelingt es der Erfolgsautorin Yasmina Reza wieder einmal, die bürgerlich-intellektuelle Gesellschaft in ihrem Mark zu treffen und die Frage aufzuwerfen, ob es friedliche Konfliktlösungen geben kann.

 

mit Jutta Klawuhn, Ana Schlaegel, Markus Hepp, Marco Ricciardo

Regie: Helga Fleig / Ausstattung: Helga Fleig, Werner Klaus / Assistenz: Viktoria Gohr