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Hoimwärts nach Amerika

mit
Markus Hepp, Jutta Klawuhn
und Marco Ricciardo

Regie:
Ingrid Lausund


14. Mai 1878, irgendwo in Amerika.
Die Schwaben Hans Jakob Schäufele und sein
Bruder Ludwig, unterwegs nach Kalifornien, haben sich in der Wüste hoffnungslos verirrt
und sind am Ende.
Wie soll man auch nicht verzweifeln in einem Land ohne Kehrwoche und Moral, in einem
Land, wo ein Revolver mehr zählt als die Bibel und man dem Bösen begegnet in Gestalt einer
Frau, die Hosen trägt.
Ihr Name ist Calamity-Jane, ihr Parfüm ist Pulverdampf und, was das Schlimmste ist, sie
legt die Füße auf den Tisch beim Essen, macht Witze übers Beten und benimmt sich alles
andere, als wie es sich für eine Dame gehört.
Sie behauptet, Satan sei ihr kleiner Bruder, und das wäre Grund genug für die zwei
gottesfürchtigen Schwaben schnell das Weite zu suchen. Aber leider ist sie für die beiden
die einzige Möglichkeit, den rettenden Weg nach Kalifornien zu finden. Die Lunte brennt in Richtung auf ein Pulverfass, mit einer
explosiven Mischung aus Freiheit, Abenteuer und schwäbischer Bibelfestigkeit.
Ein Western ohne Clint Eastwood, dafür mit Markus Hepp, Jutta Klawuhn und Marco Ricciardo.


"Das intelligente, witzige Stück führt nicht den
"Sauschwob" vor, der seit jeher am Theater
den Hanswurst machen muß, vielmehr gleicht
es einer Liebeserklärung an das schwäbische
Publikum.
Es ist schon erstaunlich, dass ein schwäbischer
Schwank möglich ist, ohne Plattitüden
auszuwalzen und in seichte Unterhaltung
abzugleiten."

Schwäbische Zeitung Ravensburg